Seit 15 Jahren Beratung und Informationen

durch die

Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Pforzheim

 

Der informierte und mündige Patient

lebt besser – und länger!

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nun,

Sie wollen mehr wissen über die Prostatakrebs-Früherkennung?

oder

Ihr PSA ist "zu hoch" und Ihr Urologe legt Ihnen nahe, sich einer Biopsie (Gewebeprobe) zu unterziehen?

oder

Sie stehen schon vor einer Therapieentscheidung?

oder evtl. schon vor der zweiten Therapieentscheidung nach einem PSA-Rezidiv?

---- dann sind Sie hier richtig!

Hier bekommen Sie viele hilfreiche Informationen von "erfahrenen" Patienten auf den entsprechenden Seiten!

(siehe obige Menü-Punkte in der 2. und 3. Zeile)

 

"Es ist besser, eine gutinformierte Therapientscheidung zu machen bei Kenntnis der verschiedenen Therapiemöglichkeiten, deren Chancen und Risiken, deren Nebenwirkungen, bei Kenntnis der bestmöglichen Therapieverfahren, der bestmöglichen Klinik und des bestmöglichen Arztes - als eine schnelle Therapie zu machen, die Mann hinterher evtl. bedauert..." (Dieter Voland)
Informationen und Erfahrungen gibt es kostenlos bei unserer Selbsthilfegruppe...

und auf dieser Webseite!

 

Klarstellung aus rechtlichen Gründen:

Wir geben keinerlei Empfehlungen, sondern lediglich Informationen und Erfahrungen weiter.

 

Verbreitung von Prostatakarzinom:

Auszug aus https://eliph.klinikum.uni-heidelberg.de/texte_s/695

Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Prostatakrebs steigt mit zunehmendem Alter des Patienten, wobei das mittlere Erkrankungsalter bei ca. 69 Jahren liegt.

Insgesamt tragen ca. 40% der männlichen Bevölkerung in den westlichen Industrie-ländern das Risiko, im Laufe ihres Lebens ein Prostatakarzinom zu entwickeln,

aber nur etwa 10% werden symptomatisch

und nur 3% versterben daran.

Die Beziehung zwischen einer positiven Familienanamnese und dem Risiko, an einem Prostatakarzinom zu erkranken konnte hinreichend belegt werden.

Das Risiko an einem Prostatakarzinom zu erkranken steigt bereits, wenn der Vater oder Bruder daran erkrankt sind.

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Die Diagnose Prostatakrebs kommt aber meistens wie aus heiterem Himmel! Die Diagnose Prostatakrebs ist für jeden Betroffenen zunächst ein Schock!

Die wenigsten Männer haben sich vorher mit dieser Krankheit auseinandergesetzt.

Prostatakrebs ist zwar der häufigste Krebs des Mannes, er ist aber auch zugleich der am langsamsten wachsende Krebs!

Mann hat also immer genügend Zeit, sich zu informieren, welche Therapie notwendig und der Krebssituation angemessen ist.

Da es aber auch bei Prostatakrebs biologische Unterschiede gibt, ist es wichtig, sich über mehr Diagnostik bzgl. der Agressivität und Ausbreitung ein besseres Bild von der Krebssituation zu machen und sich über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten möglichst umfassend zu informieren.

Diese Zeit hat Mann immer!

Es ist keine schnelle Therapie notwendig!!

 

Genauer betrachtet verbirgt sich hinter dem Begriff „Prostatakarzinom“ eine Vielzahl von Erkrankungen mit unterschiedlichen klinischen Verläufen. Das Spektrum reicht von den unbedeutenden Tumoren, die keiner Therapie bedürfen, bis hin zu den aggressiven Verlaufsformen mit tödlichem Ausgang." (Prof. Bonkoff, Berlin)

 

 In vielen Fällen (geschätzt zwischen 30% und 50% der früh erkannten Tumoren) ist sogar eine sog. "Aktive Überwachung" möglich - mit dem Ziel, solange wie möglich den weiteren Verlauf zu kontrollieren und dann möglichst spät, aber noch rechtzeitig eine aktive Therapie zu machen.

 

So haben Sie immer genügend Zeit, sich zu informieren über die möglichen Therapien, deren Nebenwirkungen und evtl. zusätzliche Diagnostik.

Dies gilt auch für den (häufigen) Fall eines sogenannten "PSA-Rezidivs", d.h. ein erneutes Ansteigen des PSA-Wertes nach Operation und/oder Strahlentherapie!

 

Daher ist es wichtig, die Eigenschaften des Krebses  (Ausbreitung und Aggressivität) zu kennen, um eine angemessene Therapie zu finden.

 

Daher ist es hilfreich, wenn der Patient sich möglichst gut informiert!

Der Facharzt berät und gibt seine Empfehlungen - aber letztlich muss der Patient seine Entscheidungen selbst treffen!

Hierbei wollen wir helfen durch Informationen und Erfahrungsaustausch. Wir haben Zeit für Sie!

Kommen Sie einfach einmal zu unseren Selbsthilfe-gruppentreffen ! Unverbindlich und kostenlos!

Oder rufen Sie bei uns an - Tel. 07231-29 86 12

 

 

Unser nächstes SHG-Treffen ist

wegen der Ostertage ausnahmsweise am 1. Donnerstag!

am Donnerstag, den 06. April 2017

Beginn 19 Uhr

in der

Gaststätte "Musikverein Eutingen"

Pforzheim, Sägewerkstr. 4a

 

Tumorbiologie – DNA-Sequenzierung => Zielgerichtete Therapien
Dr. med. S. Lotfi, Onkologe, MVZ am Siloah, Pforzheim
Mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Biologie des Krebses, speziell der DNA-Veränderungen primäre Ansatzpunkte für Therapien bilden – unabhängig von der Krebsart. So können z.B. durchaus Therapien bei Brustkrebs auch bei Prostatakrebs wirken, wenn gleiche DNA-Veränderungen festgestellt wurden.
Dr. Lotfi erläutert und informiert über die neueren Entwicklungen

 

Die Teilnahme an diesen Treffen ist stets unverbindlich und kostenlos!

Bei allen Treffen sind auch die Ehefrauen/Partnerinnen

und jeder Interessierte willkommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Anfahrt über B10

in/aus Richtung A8 - Ausfahrt PF-Ost

an der 4-spurigen B10 -Ampelkreuzung am Wald

-> Abzweig nach Eutingen (u.a. Lidl)

                       

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Unser Motto lautet:

Der informierte und mündige Patient

lebt besser – und länger!

 

Weitere Informationen finden Sie oben unter den Menü-Punkten

"Früherkennung" http://www.prostatakrebs-selbsthilfe-pforzheim.de/früherkennung/

"Diagose"            http://www.prostatakrebs-selbsthilfe-pforzheim.de/diagnose/

"Therapie"           http://www.prostatakrebs-selbsthilfe-pforzheim.de/therapie/

"Was tun bei PSA-Rezidiv?" und "Nachsorge"

Interessant sind auch die

"Erfahrungsberichte"! http://www.prostatakrebs-selbsthilfe-pforzheim.de/erfahrungsberichte/

 

Nachstehend finden Sie zwei Info(-Links), die Ihnen zum nötigen Grundwissen verhelfen und Ihnen vielleicht auch in der der Therapie folgenden Zeit Fragen beantworten können. Die beiden Verfasser sehen vielleicht manche Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Wichtig ist jedoch, dass Sie versuchen, sich so gut wie möglich zu informieren, dass Sie versuchen, die wichtigen Fakten Ihrer Diagnosedaten zu verstehen und schließlich Ihre eigene Meinung zu bilden!

Wir wollen Ihnen hierbei so weit als möglich helfen mit den Informationen auf diesen Seiten und/oder per Telefonberatung.